Vorwort

Ausgehend von der Schöpferliebe gelten für alle Menschen bestimmte Grundregeln.
Alle Menschen wollen etwas ganz besonderes sein und möchten nach ihrer Art etwas ganz besonderes leisten. Dieses Grundbedürfnis ist neben dem Sexualtrieb der stärkste Antrieb des Lebens. Individualität und Vielfalt sind dabei ein einzigartiger Stabilitätsfaktor. Begeisterung und Lebensfreude ein gewaltiger Kraftfaktor. Die ganze Erde ist ein lebendiger Organismus, der ein vitales Interesse in sich trägt. Die gesamte Natur ist perfekt geplant und organisiert. Sie braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur.

Das Ziel einer guten Weltpolitik muß sein:
daß alle Menschen gemäß ihren Kräften, Talenten und natürlichen Gegebenheiten in Frieden und Wohlstand in ihren Ländern leben können, gemäß ihrer individuellen, historisch gewachsenen, einzigartigen Kultur. Allen Kulturen muß ein Selbstwert und ein natürliches wirtschaftliches Wachstum ermöglicht werden. Innere Standfestigkeit und Stabilität sind heißen Luftblasen vorzuziehen die irgendwann einmal platzen, zum völligen Ruin der nachfolgenden Generation. Unsere Kinder, sind das wertvollste das wir haben, ihnen muß eine lebens- und liebenswerte Welt geschaffen werden in der gegenseitiger Respekt, Wohlstand und Frieden langfristig eine Selbstverständlichkeit sind.

Vitale Lebenskräfte können sich erst entfalten, wenn sich die psychologischen, praktischen, wirtschaftlichen und politischen Voraussetzungen gegenseitig ergänzen. Dann entstehen Zugkräfte der Freude und Begeisterung, die der Würde des Menschen entsprechen.
Begeisterung und Freude am Tun, gerechte Belohnung, glückliche und starke Familien, einfache Strukturen, durchschaubare Entscheidungsprozesse, übersichtliche gesunde Staatsfinanzen, hochwertige Ware, stabile Verhältnisse und ehrbare Kaufleute das ist es, was wir alle haben wollen. Der Mensch braucht Vertrauen zu seinen Mitmenschen.
Wirtschaft, Mensch und Natur, muß auf die Gewinnerseite gebracht werden – und dafür müssen wir etwas Entscheidendes tun. Noch nie in der Geschichte der Menschheit, waren die Voraussetzungen so gut Vertrauen aufzubauen, da wir einen Höchststand an technischen Kommunikationsmöglichkeiten erreicht haben.

Starke Kommunikation und Selbstbestimmung sind nicht nur Voraussetzung für den weltweiten demokratischen Prozeß, für allgemeinen Wohlstand, sondern auch der beste Schutz vor finanziellen Entartungen, Entwertungen und kriegerischen Auseinandersetzungen.
Krieg entsteht nur, wenn jemand in die Rechte anderer eingreift.
In aller gegebenen Bescheidenheit, will ich versuchen ein einfaches Konzept vorzulegen nach dem eine vernünftige globale Struktur aufgebaut werden kann.
Das Schiff des Lebens, soll in Freude, Frieden und Wohlstand sein Ziel erreichen – und dafür muß Entscheidendes getan werden.
Energie, Wille, Technik, Kraft, Begehrlichkeiten und Sehnsucht sind da in voller Stärke.
Packen wir es doch einfach an. Viele Utopien sind bereits selbstverständlich.
Unser Leben und die gesamte Schöpfung sind durchdrungen von einer inneren hermetischen Hintergrundwelle, einer Ordnung, die bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt. Vom Kreisen der Planeten im Großen bis hin zu unserem Herzschlag und der bis ins kleinste Detail ausgeklügelten Weise, wie sich unsere Zellen und deren Bestandteile zueinander verhalten und noch weiter bis hin zu den Atomen, die diese Zellen aufbauen und den Regeln wie sie einander umkreisen. Die Natur ist vom Kleinsten bis zum Größten von diesen Gesetzmäßigkeiten bestimmt.
Das Leben, betrachtet man es mit etwas Abstand, ist eine Bühne auf der wir das Stück „Menschheit im Werden“ spielen. Die Spielregeln denen dieses Stück gehorcht, sind von diesen universellen Gesetzmäßigkeiten ebenso geprägt wie die Rhythmen der Natur. Jeder Mensch hat nun die Wahl, entweder Spieler oder Spielfigur auf der Bühne des Lebens zu sein.
Wer sich dafür entscheidet Spieler in seinem Leben zu sein, der muß diese Gesetzmäßigkeiten beachten. Denn sie wirken, egal ob wir an sie glauben oder nicht. Die Gesetzmäßigkeiten besagen, daß wir uns gegenseitig helfen sollen, daß wir gerecht sein sollen gegen jedermann und daß wir mit vereinten Kräften weiter kommen als einer alleine. Sie besagen auch, daß wir miteinander reden müssen um zu guten Ergebnissen zu kommen und sie besagen auch daß wir zusammenhalten müssen, denn die Menschheit ist dem Gesetz der Liebe unterworfen.
Du sollst alles lieben was ist, deinen Nächsten und dich selbst sind nicht nur schöne Worte,
die man so einfach hersagt und dann wieder vergißt – Nein sie haben eine tief greifende Wirkung, denn jeder Gedanke der Menschen löst Kaskaden von Wechselbeziehungen aus, die ohne Umschweife Gut und Böse im Innen und Außen sehr wohl sortieren. Die Resonanzgesetze sind sehr stark wirksam. Jede Ursache – bewirkt etwas. Deshalb wollen wir gute Ursachen setzen und die Politik vom Ansatz her so gestalten, daß weise weitreichende Entscheidungen möglich sind.
Im Anschluß an dieses Vorwort versuche ich die Ziele aufzuschreiben, die für die Menschheit
und deren Wohlergehen von Wichtigkeit sind. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es robuste überschaubare Ringe der Macht, die von der Bevölkerung gewählt, beobachtet und kontrolliert werden. Ein Staat darf nur gemeinsam mit dem Volk gemacht werden.
Parteien sind parteiisch und sollten nur beratende Funktion haben, gegenüber einem
festen übergeordnetem Gremium, das für das Wohl der Gesamtheit verantwortlich ist.
In kleinen übersichtlichen Regelkreisen gestaffelt, in Stufen eingeteilt, werden diese Gremien alle Sachfragen mit den Parteivertretern erörtern, um sie dann zu klugen Entscheidungen verdichten zu können. Eine Entscheidung ist nur klug, wenn wirtschaftliche, körperliche zwischenmenschliche und geistige Belange berücksichtigt sind.
Regionen, Länder und Kontinente können nur gut leben, wenn gute Entscheidungen
getroffen werden. Deshalb ist eine robuste geordnete Vernetzung unumgänglich.
Welche Ziele die Weltpolitik haben muß und wie sie erreicht werden, welche Grundelemente die Demokratie braucht, damit sie ihrem Namen gerecht wird erkläre ich ebenfalls, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.